Seit seiner Gründung im Jahr 1984 hat der Verein eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Die wichtigsten Meilensteine haben wir für Sie aufgearbeitet.

1984
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2015
2016

Die ersten Schritte

Gründung des Vereins BAJ („Verein Berufsfindung und Ausbildung für Jugendliche – Verein BAJ“). Die Fraktionen des Rates der Stadt Bielefeld, Gewerkschaften, Kirchen, Jugend- und Wohlfahrtsverbände, Einzelpersonen u.v.a.m. engagieren sich zur Linderung der Jugendberufsnot. 
Willi Vogt wird Vorsitzender des Vereins BAJ.

Start der ersten Ausbildungsmaßnahme mit 75 Jugendlichen an verschiedenen Standorten (Marktstraße, Haus Neuland, DPWV-Haus).

Einzug der Auszubildenden und ihrer Teams in die Boge-Fabrik an der 
Mellerstraße zusammen mit dem Falkenfreizeitwerk (Beratungsstelle und Berufsfindung).

Vom kleinen Ausbildungszentrum zur beruflichen Aus- und Weiterbildungsstätte

Der Verein BAJ erweitert sein Aufgabenfeld, erste Qualifizierungs- und 
Umschulungskurse im Auftrag des Arbeitsamtes starten.

 

Erste Umschulungsmaßnahme

für Sozialhilfeempfängerinnen in gewerblichen Berufen beginnen als Modellversuch. Gefördert durch das Land NRW bietet der Verein BAJ in den nächsten Jahren Schnupperwerkstätten für Schülerinnen in gewerblich-technischen Berufen an.

Der Verein wächst trotzt knapper Mittel

Der Verein steht zum ersten Mal in seiner Geschichte durch drohende Kürzungen der städtischen Mittel im laufenden Haushaltsjahr vor der Insolvenz. Belegschaft und Vereinsvorstand kämpfen um die Zukunft der Angebote für Jugendliche und um die Arbeitsplätze. Ein Rechtsgutachten belegt den Bestandsschutz des Vereins, gemeinsam mit der Stadt Bielefeld wird ein Sanierungsplan entwickelt.

Der Verein BAJ Herford setzt seine Arbeit im Verein BAJ Bielefeld fort, beide Vereine schließen sich zusammen, der Verein BAJ nimmt die neue Zielgruppe „Erwachsene“ mit in seinen Namen auf („Berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und Erwachsener“).

Der Verein BAJ Magdeburg gründet sich mit Unterstützung des Vereins BAJ Bielefeld als eigenständiger Verein, Jahre des intensiven Austausches und gemeinsamer Arbeit beginnen.

Günter Rixe wird Vorsitzender des Vereins BAJ.

 

Das Arbeitsamt beauftragt den Verein BAJ

zur Durchführung von berufsvorbereitenden Integrationslehrgängen, ein Kooperationsnetzwerk in der Berufsvorbereitung mit dem Falkenfreizeitwerk, dem VHS-Bildungswerk, Bethel, IN VIA und Karstadt entsteht.

In Zusammenarbeit mit den v. Bodelschwinghschen Anstalten gehen im Modellversuch regionale Förderungslehrgänge für psychisch behinderte und 
psychisch kranke junge Menschen an den Start.

Die Werkstätten des Vereins BAJ werden durch das Land NRW als regionaler Stützpunkt für außerbetriebliche Ausbildung benachteiligter Jugendlicher anerkannt.

Infolge des Konkurs des Falkenfreizeitwerkes

bietet der Verein BAJ nunmehr weitere Berufsvorbereitungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche mit Hauptschulabschluss sowie die Beratungsstelle und die Berufsfindung an, ein Kooperationsnetzwerk entsteht.

60 neue Ausbildungsplätze

Das Bielefelder Arbeitsamt beauftragt den Verein BAJ mit weiteren 60 Ausbildungsplätzen aus dem BAE-Programm – in neuen Berufen.

In diesen Jahren entstehen viele Initiativen im Verein und aus dem Verein heraus: Beispielhaft sind zu nennen: Modenschauen, Fußballturniere, Aktionen zur Suchtprävention, Stadtteilfeste, Basare u.v.a.m.

Alles unter einem Dach: Das neue Zentrum an der August-Bebel-Straße mit vielen Kooperationen und Netzwerken

Zusätzliche Maßnahmen für (1) junge Flüchtlinge verschiedener Herkunft und (2) Jugendliche mit Drogen- und Suchterfahrungen werden beim Verein BAJ eingerichtet – ebenso Ausbildungsplätze für psychisch behinderte Jugendliche.

Nach zwölf Jahren wird die Boge-Fabrik für alle Maßnahmen zu klein. Der Verein BAJ mietet auf Dürkopp Tor 6 Werkstätten und Unterrichtsräume für die Durchführung berufsvorbereitender Maßnahmen an.

Der Verein INBA (Verein zur Förderung integrierter Berufsausbildung) wird gegründet, Günter Rixe wird Vorsitzender. Die gemeinnützige Gesellschaft BIWA (gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung innovativer Wohn- und Ausbildungsprojekte) des Vereins INBA beteiligt sich an der Entwicklung der Industriebrache Dürkopp Tor 6 und erwirbt die Immobilie an der August-Bebel-Straße für die Zwecke des Vereins BAJ.

Der Verein BAJ erhält die Anerkennung als Ergänzungsschule „Schule am Tor 6“ für den Hauptschulabschluss Klasse 9.

Neues Café

Das Internet-Café Tor 6 in Förderung des Arbeitsamtes und des Landes NRW wird eröffnet.

Das Land NRW

zeichnet die Stadt Bielefeld für die einmalige Vernetzung von Wohnen, Kultur, Ausbildung und Arbeit auf dem ehemaligen innerstädtischen Industriegrundstück Dürkopp Tor 6 mit dem Preis für modellhafte nachhaltige Stadtentwicklung aus. Initiator des Projektes ist der Verein BAJ.

Neue Partnerschaft

Der Verein BAJ und das Kolpingwerk Gütersloh werden Partner in einem Modellversuch zur Entwicklung von Qualifizierungsbausteinen in der Solartechnik im Rahmen von Maßnahmen des „Bündnisses für Arbeit“; der Verein BAJ startet Angebote zur Verbundausbildung mit dem Jugendgästehaus, der DAA (Deutsche Angestellten Akademie) und dem Betrieb Pro Metall.

Die BAJ-Manufaktur nimmt ihre Arbeit auf.

Dürkopp Tor 6 wird EXPO-Projekt mit weltweiter Bedeutung – im Zentrum steht das umgebaute und modernisierte Aus- und Weiterbildungszentrum des Vereins BAJ. Weitergehende Informationen zum Projekt „Junges Wohnen, Leben und Arbeiten – Dürkopp Tor 6“ finden Sie hier.

Wechsel im Vorstand

Norbert Wellmann wird Vorsitzender.

Krisenmanagement nach innen und außen

08.01.2002 – Die Ermittlungen und Anklagen der Bielefelder Staatsanwaltschaft wegen Korruption und Vorteilsnahme im Zuge der Baumaßnahmen gegen den ehemaligen Vorsitzenden des Vereins BAJ, Günter Rixe, und ein Mitglied der Geschäftsstelle sind ein Schock für den Verein.
Der Vereinsverbund organisiert sich neu: Heinz Hunger übernimmt den INBA-Vorsitz, Horst Diekwisch wird Geschäftsführer der BIWA gGmbH.
Das Team der Geschäftsstelle wird durch Dr. Markus Schäfer-Willenborg ergänzt.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt Maßnahmevergaben auf Wettbewerb um. Der Verein BAJ gewinnt dennoch seine Maßnahmen für 2002.

Das Land Nordrhein-Westfalen streicht das regionale Stützpunktprogramm – 100 Ausbildungsplätze fehlen zukünftig für Jugendliche in Bielefeld, beim Verein BAJ stehen Werkstätten leer.

 

Harte Einschnitte

Die REGE (Stadt Bielefeld) beschließt die Streichung der kommunalen Unterstützung für den Verein BAJ. Jahre der intensiven Gespräche und Bemühungen um eine Zukunft des Vereins BAJ und seiner Maßnahmen für Jugendlichen beginnen. Die Kürzungen zwingen den Verein zu verschiedenen Sanierungsmaßnahmen.

Neuanfang: Trotz alledem

Der Verein BAJ gewinnt seine Ausschreibungen im breiten Trägerverbund bei Ausbildung und Berufsvorbereitung. Aus kommunalen Mitteln und dem Europäischen Sozialfonds werden neue niedrigschwellige Projekte für Jugendliche und Erwachsene realisiert.

Im Wettbewerb um das Bundesprogramm STARegio setzt sich der Verein BAJ mit dem Modellprojekt ANNE – Ausbildungsnetzwerk Neue Energien und Energieeffizienz durch.
Die Zusammenarbeit mit Betrieben in Bielefeld und der Region wird intensiviert.

Start neuer Projekte

Das Modellprojekt „Move it“ für asylsuchende Jugendliche und junge Flüchtlinge im Auftrag der REGE geht an den Start.

Der Verein BAJ ist Partner der Initiative für Beschäftigung im Modellprojekt EiA – Erfolgreich in Ausbildung und hilft beim Übergang Schule – Ausbildung.

LogoEiA

 

 

 

Neue Chance

Der Rat der Stadt Bielefeld gibt dem Verein BAJ eine Chance bis 2012. 
Dafür trennt sich der Verein BAJ schweren Herzens von der Beratungsstelle und seinem Projekt „Erfolgreich in Ausbildung“ unter umfangreichen Bedingungen; die Maßnahmen werden von der REGE fortgeführt. Mit ver.di wird ein Sanierungstarifvertrag abgeschlossen.

Als Bevollmächtigter einer starken Bietergemeinschaft setzt sich der Verein BAJ in Ausschreibungen erneut durch und gewinnt die Berufsvorbereitung. Im Textilbereich werden Arbeitsgelegenheiten für arbeitslose Frauen in Teilzeit eingerichtet.

Der Verein BAJ wird Träger von Maßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen im Werkstattjahr und im Dritten Weg in der Berufsausbildung.

Gemeinsam mit drei weiteren Trägern in OWL führt der Verein BAJ das Modellprojekt „Produktionsschule – A2“ durch.

Der Verein BAJ

gründet gemeinsam mit der gpdm (Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement mbH) das Ausbildungsnetzwerk BANG Bielefeld (insbesondere Metallbereich); die Unterstützung betrieblicher Ausbildung wird weiter ausgeweitet.

Im Programm Jobstarter setzt sich der Verein BAJ gemeinsam mit BVWL 
(Bildungswerk Verkehr Wirtschaft Logistik Nordrhein-Westfalen) mit dem Antrag NetLogTS (Netzwerk Logistik, Transport und Service) durch.

Die Modellmaßnahme CAB – Club für Arbeit und Beruf, ein innovativer niedrigschwelliger Ansatz, startet.

Brigitte Reckmann wird Vereinsvorsitzende.

Erstmalig kooperative Ausbildung

Der Verein BAJ führt als Partner der Bielefelder Förder-, Haupt- und Gesamtschulen praktische Berufsorientierung für Schüler/innen durch. Die Projekte werden vom BMBF/BIBB und dem Landesjugendamt/der REGE finanziert.

Auch in 2008 gelingt es mit verschiedenen Bietergemeinschaften, Ausbildungsplatz-Ausschreibungen zu gewinnen. Erstmalig wird in Bielefeld die kooperative Ausbildung umgesetzt.

Der Verein BAJ verliert sein Gründungsmitglied und langjährigen stellvertretenden Vorsitzenden Heinz Hunger durch seinen plötzlichen, unerwarteten Tod. Mit unermüdlichem Einsatz und großem Engagement für die Jugendlichen hat er ganz maßgeblich zur Entwicklung des Vereins beigetragen. Der Verein hält sein Andenken in Ehren.

25 Jahre Verein BAJ

Seit 25 Jahren bietet der Verein BAJ durch seine Arbeit einen praktischen Beitrag zur Linderung der Jugendberufsnot an. Mehr als 10.000 Jugendlichen konnte ein Weg in eine berufliche Zukunft eröffnet werden.

In der gut besuchten Feierstunde betonen zahlreiche Redner/-innen, wie wichtig die Arbeit des Vereins BAJ für Bielefeld ist.

Gemeinsam mit der Initiative für Beschäftigung OWL e.V. richtet der Verein BAJ einen Interkulturellen Coach ein, der sich modellhaft um eine verbesserte Eingliederung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund in Ausbildung kümmert. Die Universität Bielefeld beteiligt sich mit ergänzendem Unterricht.

Im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung erprobt der Verein BAJ modellhaft die Umsetzung von Ausbildungsbausteinen in der Berufsausbildung.

Bei Ausschreibungen der Bundesagentur für Arbeit um Berufsvorbereitung und Berufsausbildung ist der Verein BAJ gemeinsam mit Netzwerkpartnern erneut erfolgreich.

In Zusammenarbeit mit Arbeitplus in Bielefeld und dem ESTA-Bildungswerk startet eine Umschulung zum Anlagenmechaniker.

Der wissenschaftliche Beirat des Vereins BAJ veranstaltet das erste Symposium zum Thema „Jugend und gesellschaftliche Verantwortung – Verwirklichungschancen im Wettbewerb“. Auf der gut besuchten Veranstaltung diskutieren Wissenschaftlicher, Politiker und Praktiker, wie die schlechten Chancen Jugendlicher am Ausbildungsmarkt künftig verbessert werden können.

Oberbürgermeister Pit Clausen führt gemeinsam mit Vereinsverantwortlichen einen Dialog mit Bielefelder Betrieben, die langjährig mit dem Verein BAJ kooperieren.

Gründung des Berufskollegs am Tor 6

Der Verein BAJ bietet Praktika für Schüler an Bielefelder Förderschulen an. Die Angebote werden von drei Stiftungen finanziert und sollen benachteiligten Förderschülern helfen, berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Das BANG-Netzwerk (Metall/Elektro) für Betriebe wird ausgeweitet.

Gemeinsam mit den Kolping-Bildungszentren OWL gründet der Verein BAJ das private, staatlich anerkannte „Berufskolleg am Tor 6“. Es wird eingerichtet, nachdem Stadt Bielefeld/REGE, Bezirksregierung Detmold und Öffentliche Berufskollegs gemeinsam festgestellt haben, dass Bielefeld ein neues pädagogisches Angebot für benachteiligte Jugendliche benötigt. Das Berufskolleg am Tor 6 wird von einem breiten Konsens der Bielefelder Akteure am Übergang Schule /Beruf getragen.

Offizielle Anerkennung nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungsträger

Der Verein BAJ richtet eine eigene Schweißkursstätte ein und wird Mitglied im DVS-Verband. Die Angebote richten sich sowohl an arbeitslose Menschen als auch an Firmen- und Privatkunden.

Gemeinsam mit Kooperationspartnern erhält der Verein BAJ wieder den Zuschlag für Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen.

Die Anerkennung nach der AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung für Weiterbildungsträger) wird ausgesprochen. Der Verein BAJ ist berechtigt, Weiterbildung- und Umschulungsmaßnahmen für Erwachsene durchzuführen.

Neu eingerichtet wird eine Teilqualifizierung für Holzmechaniker. In Zusammenarbeit mit einer Möbelfirma qualifiziert der Verein BAJ deren Mitarbeiter zu Holzmechanikern (IHK-Abschluss).

Gemeinsam mit der Polizei Bielefeld, Kommissariat Vorbeugung, und gefördert durch das Innenministerium des Landes NRW führt der Verein BAJ das Projekt „Kurve kriegen“ in Bielefeld durch. Das Projekt hat die Prävention und Reduzierung von Jugendkriminalität zum Ziel.

Der Vereinsvorstand bittet den Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld um seine Unterstützung. 1984 wurde der Verein BAJ von Kommunalpolitikern gegründet. Die 2006 von der Stadt Bielefeld beschlossene degressive Streichung kommunaler Zuschüsse droht die Arbeit des Vereins nun massiv zu gefährden.

Nach eingehender sachlicher und rechtlicher Prüfung unter Beteiligung von Fachleuten empfiehlt die Verwaltung der Bielefelder Politik, die kommunale Förderung fortzusetzen, um die wichtigen Angebote des Vereins zu erhalten. Dem folgt der Rat der Stadt Bielefeld einstimmig mit einem positiven Beschluss am 06.10.2011.

Die Beschäftigten des Vereins BAJ verzichten auf Entgelt. Städtische Förderung und tariflicher Entgeltverzicht sichern gemeinsam die zukünftige Arbeit des Vereins BAJ.

Das 2. Symposium in der Reihe „Jugend und gesellschaftliche Verantwortung“ des wissenschaftlichen Beirats findet zum Thema „Zu viel(e) System(e) am Übergang Schule/Beruf?“ wieder mit großer Beteiligung statt.

ProWerk als neuer Partner

Ausbildung plus, ein Angebot der vBS Bethel/proWerk zieht auf Dürkopp Tor 6 ein. ProWerk und Verein BAJ wollen künftig enger zusammenarbeiten in der Ausbildung behinderter Menschen.

Neu im Angebot ist eine Teilqualifizierung für Friseure, die gemeinsam mit dem Jobcenter Bielefeld entwickelt wurde.

Stadt Bielefeld, REGE mbH und Bezirksregierung Detmold entscheiden sich dafür, auf Grund des hohen Bedarfs ein Angebot für schulpflichtige minderjährige Flüchtlinge am „Berufskolleg am Tor 6“ einzurichten. Die Inhalte werden speziell für diese Zielgruppe entwickelt und pädagogisch angepasst.

Start der Produktionsschule und Gründung des Fördervereins

Das Berufskolleg am Tor 6 der Kolping/BAJ Berufskolleg GbR richtet im Konsens mit allen Bielefelder Verantwortlichen eine vollzeitschulische Ausbildung in Metallberufen ein.

Neu entwickelt wird ein Angebot für Betriebe, die Unterstützung bei der Ausbildung benötigen.

Im September startet eine produktionsorientierte berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme („Produktionsschule“). Kooperationspartner sind Die Falken Bielefeld und das VHS-Bildungswerk.

Erstmalig wird eine Umschulung für Friseure eingerichtet.

Der wissenschaftliche Beirat veranstaltet das 3. Symposium in der Reihe ‚
„Jugend und gesellschaftliche Verantwortung“. Thema in diesem Jahr: „Das Übergangssystem, Anspruch und Wirklichkeit. Perspektiven für eine Weiterentwicklung.“

Ein Förderverein für das Berufskolleg am Tor 6 wird gegründet

30 Jahre BAJ

Seit 30 Jahren leistet der Verein BAJ durch seine Arbeit im regionalen Netzwerk einen praktischen Beitrag zur Linderung der Jugendberufsnot. Der in der Gründungssatzung formulierte Vereinszweck ist unverändert notwendig. Jährlich hat der Verein BAJ in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt mehr als 1.300 Jugendliche betreut und qualifiziert.

Dem Verein BAJ wird der bundesweit renommierte Regine-Hildebrandt-Preis verliehen. Besonders würdigte die Jury das bürgerschaftliche Engagement vieler unterschiedlicher gesellschaftlicher Kräfte, die den Verein seit Gründung vor 30 Jahren bis heute tragen und unterstützen.

Das dürfen wir uns nicht länger ansehen: Jugend ohne Arbeit ist wir Fußball ohne Tor – sinnloser Zeitvertreib und nicht ungefährlich, auch für die Zuschauer nicht.“ (Regine Hildebrandt, 1995)
Stiftung Solidarität

 „Bielefeld integriert“ – der Verein BAJ ist dabei

Gemeinsam mit Kooperationspartnern erhält der Verein BAJ weiterhin den Auftrag, berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen und außerbetriebliche Ausbildung durchzuführen. Auch in der Ausbildung behinderter Menschen engagiert sich der Verein BAJ jetzt stärker. Ebenso sind die Zuschläge für kooperative Ausbildung an unsere Bietergemeinschaft (gemeinsam mit der GAB Bildung, der GAB Bielefeld und Potthoff e.V.) gegangen.

Ein neues Angebot des Vereins BAJ ist die Assistierte Ausbildung. Dazu gehört zum einen die Unterstützung für Auszubildende, u.a. mit ergänzendem Unterricht, Beratung und Begleitung und moderiertem Austausch. Zum anderen erhalten auch Betriebe Leistungen, wie z.B. den Abgleich mit der Berufsschule, Leistungsfeststellungen des Azubis, Unterstützung bei Formalien oder bei der Planung der Ausbildung.

Gemeinsam mit dem VHS-Bildungswerk, der GAB Bildung, dem HbZ Brackwede und Potthoff e.V. bietet der Verein BAJ Potenzialanalysen für Schüler der 8. Klassen an Förder-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien an. Für Schüler einiger Schulformen führt er darüber hinaus Berufsfelderkundungen durch.

Das Berufskolleg am Tor 6 hält mit Stand Herbst 2015 insgesamt 10 Internationale Förderklassen für junge Flüchtlinge vor. Neben Alphabetisierung und sprachlicher Grundbildung stehen auch die Planung von Anschlußperspektiven, die Ergänzung des Bildungsstands und die berufliche Orientierung auf dem Programm.

Der Verein BAJ /das Berufskolleg am Tor 6 beteiligen sich am städtischen Prozess „Bielefeld integriert“.

Brigitte Reckmann (Vorsitz), Hans Hamann (stellv. Vorsitz) und Volker Wilde (stellv. Vorsitz) werden von der Mitgliederversammlung im Amt bestätigt.

Der Förderverein des Berufskollegs am Tor 6 hat nun mehr als 20 Mitglieder. Es ist gelungen, Fördermittel und Spenden für die Arbeit des Berufskollegs zu gewinnen.

Seit rund 4 Jahren arbeitet der Verein BAJ nun eng mit der Dr. August Oetker KG zusammen. Bei einer Pressekonferenz kann als positives Ergebnis auch präsentiert werden, dass vier Jugendliche aus einer Berufsvorbereitung des Vereins BAJ bei der Dr. August Oetker KG einen Ausbildungsvertrag erhalten haben.

Gemeinsam mit Kurz Um e.V. wird eine weitere Produktionsschule ins Leben gerufen. „Wir bringen’s“ bietet 12 Jugendlichen Lernen und Arbeiten in betrieblichen Strukturen rund um den Beruf „Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice.

BEATZ4OWL

Gemeinsam mit der Initiative für Beschäftigung OWL, CREOS Lernideen, der DAA OWL und der gpdm Paderborn wird der Verein BAJ Träger im Bundesmodellprogramm „RESPEKT“.

Das Projekt BEATZ4OWL gewinnt arbeitslose Jugendliche, die von Sozialsystemen nicht mehr erreicht werden können, zurück für die Entwicklung persönlicher Perspektiven.

In Bielefeld bietet der Verein BAJ diesen Jugendlichen die Möglichkeit, Musik zu machen (RAP, POP und Rock), Aufnahmen und CDs zu produzieren, Videos zu erstellen, Auftritte und vieles mehr. Coaches begleiten die Jugendlichen bei allen für sie wichtigen Fragen.

KompAS

Gemeinsam mit anderen Bildungs- und Sprachkursträgern erhält der Verein BAJ den Zuschlag, kombinierte Berufsorientierung und Sprachbildung für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund durchzuführen.

Symposium

Das Symposium am 17.03.2016 wird von vielen Menschen aus Politik, Wissenschaft und Praktikern aus dem Bereich Bildung und Arbeitsmarkt genutzt, um über Chancen und Probleme Jugendlicher beim Übergang in Ausbildung zu sprechen.  mehr…

„angekommen in Deiner Stadt Bielefeld“

Mit einem Festakt wird dieses Projekt der Walter Blüchert Stiftung, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stadt Bielefeld von Prof. Dr. Gunter Thielen, Ministerin Sylvia Löhrmann und Oberbürgermeister Pit Clausen zum 01.08.2016 eröffnet.

Schüler/-innen in Internationalen Förderklassen erhalten auf Dürkopp Tor 6 zusätzliche Förderung bei ihrer Bildung und Integration.

Produktionsschule „Schönheit mobil“

Der Verein BAJ richtet im Auftrag des Jobcenters Bielefeld und des Landes Nordrhein-Westfalen eine weitere Produktionsschule ein.

12 junge Menschen bieten gemeinsam mobile Dienstleistungen rund um das Thema „Schönheit“ an. Die Projektinhalte sind mit der Friseurinnung Bielefeld und der Handwerkskammer OWL abgestimmt.

Umbenennung und Gesellschafterwechsel im Berufskolleg am Tor 6

Nach Ausscheiden des Mitgesellschafters Kolping Bildungszentren OWL wird die AuB gGmbH zweiter Gesellschafter neben dem Verein BAJ. Der Schulträger wird umbenannt und umgewandelt in die „Heinz Hunger Berufskolleg gGmbH“, im Gedenken an den verstorbenen Landespolitiker, der Zeit seines Lebens viel für benachteiligte Menschen in Bielefeld getan und erreicht hat.