Vorstand
Der Verein BAJ wurde 1984 von über 50 Einzelpersonen aus den Fraktionen des Rates der Stadt Bielefeld, den Gewerkschaften und der Wirtschaft, den Kirchen, den Wohlfahrtsverbänden sowie Bildungseinrichtungen gegründet. Dieser breite Zusammenschluss unterstützt und trägt die Arbeit des Vereins.
Geschäftsführender Vorstand
Brigitte Reckmann (1. Vorsitzende), Björn Klaus, Michael Weber (beide stellvertretende Vorsitzende)
Beisitzer*innen
Dr. Klaus Bitter, Silvia Bose, Lisa Brockerhoff, Vincenzo Copertino, Hans-Werner Heißmann-Gladow, Janina Hirsch, Moritz Lippa, Mike Nolte, Brigitte Stelze, Ingo Stucke, Judith Wend
Statements

Michael Weber, Ratsmitglied und Bezirksvertreter in Schildesche
Gerade weil ich mich im Rat der Stadt Bielefeld mit den arbeitsmarktpolitischen Themen beschäftige, ist die Aufgabe im Verein BAJ für mich die entscheidende, praktische Ergänzung: Dort wo direkte Hilfe zur Selbsthilfe geleistet wird, sind die Akteure des Vereins präsent! Das will ich unterstützen!

So lange wir uns ein Bildungssystem leisten, in dem die soziale Herkunft den Bildungserfolg bestimmt, brauchen wir Einrichtungen wie das BAJ. Der Verein eröffnet Perspektiven für die, die eine zweite oder dritte Chance brauchen. Die Zugänge zu Bildung und Beruf können davor bewahren, in prekäre Jobs oder Arbeitslosigkeit zu rutschen. Damit leistet das BAJ Armutsprävention – und ist auch eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.

Vincenzo Copertino, Ratsmitglied und Bezirksbürgermeister Brackwede
Ich engagiere mich im BAJ, weil hier genau das passiert, was mir auch in der Kommunalpolitik wichtig ist: echte Chancen schaffen. Der Verein unterstützt junge Menschen, die es schwerer haben, dabei, ihren Weg in Ausbildung, Arbeit und ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Im Vorstand mitzuarbeiten heißt für mich, diese wichtige Arbeit zu stärken und Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Perspektiven nicht Theorie bleiben, sondern Realität werden.

Hans-Werner Heißmann-Gladow, IG Metall
BAJ heißt kompetente Ausbildung und Qualifizierung und damit Schaffung neuer persönlicher Lebensperspektiven in einem sozialen Raum, der immer aufs Neue gesellschaftlich erstritten werden muss. Sich dafür zu engagieren ist sinnvoll und lohnt sich, weil wir alle davon profitieren, wenn es dadurch vielen Menschen, die mit ihrer Geschichte bislang weniger Chancen als andere hatten, ermöglicht wird, ihren Platz im Leben und in der Gesellschaft zu finden.

Moritz Lippa Geschäftsführung Netzwerk Lippe gGmbH
In verschiedenen Projekten und Maßnahmen durfte ich das Engagement des Vereins und seiner Mitarbeiter*innen für gleichberechtigte Teilhabe am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erleben. Mit diesem Einsatz schafft der Verein nachhaltigen Mehrwert für unsere Gesellschaft. Dies hat mich begeistert und auch ich möchte einen Beitrag leisten.

Mike Nolte, Sprecher der städtischen Bielefelder Berufskollegs
Der Verein BAJ mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist seit Jahrzehnten ein hochqualifizierter Partner für Jugendliche und junge Erwachsene, die oft aufgrund widriger familiärer Lebensumstände ein hohes Maß an theoretischer und praktischer Unterstützung bedürfen, um zukünftig ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten zu können. Damit ist er für Bielefeld ein unverzichtbarer Teil der Bildungslandschaft.

Ingo Stucke, Sozialpfarrer im Ev. Kirchenkreis Bielefeld
Es gibt eine alte, einfache und richtige Weisheit: Nicht einfach einen Fisch verschenken, sondern zeigen, wie man die Netze auswirft. Ausbildung und Arbeit statt Almosen – das ist evangelische Sozialethik. Und im BAJ wird sie ganz weltlich aber wirksam umgesetzt.